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Ein gesundes und sicheres Zuhause schaffen

Modernes Haus mit Aluminium-Haustür.

Mindestens ein Drittel der deutschen Häuser [TA1] sollen aufgrund von Baufälligkeit, unzureichender Instandhaltung oder Schimmel ein Gesundheitsrisiko darstellen. In diesen Häusern werden ständig schädliche Giftstoffe in die Luft freigesetzt, die von Schimmelsporen bis hin zu flüchtigen organischen Verbindungen reichen. Und da die meisten von uns heute mehr als 90% der Zeit in Gebäuden verbringen, ist die Qualität des Innenraumklimas von größter Bedeutung für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Schauen wir uns an, wie wir für gesunde Lebensbedingungen sorgen können und damit ein gesundes Zuhause schaffen. 

Haben Sie schon von „kranken Gebäuden“ gehört? 

Unser Zuhause ist unser Zufluchtsort, unser sicherer Hafen, daher müssen wir eine gesunde Umgebung schaffen, in der wir uns wohlfühlen. Dies wird vor allem durch die entsprechende Temperatur, gute Qualität der Luft und ausreichendes Tageslicht gewährleistet. Eine angemessene Schall- und Wärmedämmung eines Gebäudes kann bereits einen großen Unterschied ausmachen, und die Wahl geeigneter Fenster und Haustüren kann einen großen Beitrag dazu leisten. 

Wenn wir nur eines der oben genannten Kriterien außer Acht lassen, kann sich unser Wohlbefinden spürbar verschlechtern. Experten verwenden dafür sogar einen speziellen Begriff: Sick-Building-Syndrom (SBS). Dies umfasst eine Reihe von Gesundheitszuständen, die mit dem Leben in einer ungesunden Umgebung verbunden sind. 

Ein Mann hat wegen der schlechten Lebensbedingungen Kopfschmerzen und kann nicht richtig arbeiten.
 Mindestens ein Drittel der deutschen Häuser sollen gesundheitsschädlich sein.

Von Kopfschmerzen bis zu Konzentrationsproblemen …

Die Nutzer kranker Gebäude klagen am häufigsten über folgende Symptome:

  • Kopfschmerzen 
  • Reizung der Augen, Nasen- und Rachenschleimhaut
  • trockenen Husten, trockene oder juckende Haut
  • Schwindel und Übelkeit
  • Konzentrationsprobleme
  • Ermüdung und
  • Überempfindlichkeit gegenüber Geruchsreizen 

Diese Symptome können einzeln oder in Kombination auftreten und verschwinden in den meisten Fällen fast sofort, wenn der Betroffene sein Wohnraum wechselt. Dies ist auch der Grund, warum das Sick-Building-Syndrom am häufigsten verwendet wird, um das Unwohlsein oder die Krankheiten der Bewohner zu beschreiben, die keine eindeutige Ursache haben und die mit der in einem bestimmten „kranken“ Gebäude verbrachten Zeit zusammenhängen. 

Wie lässt sich das Sick-Building-Syndrom verhindern?

SBS wird in den meisten Fällen durch unzureichende Belüftung, Heizung oder schlecht funktionierende Klimaanlagen verursacht. Außerdem wird es häufig mit anderen, giftigeren und gesundheitsgefährdenden Substanzen in Verbindung gebracht. Warten Sie also nicht auf die ersten Anzeichen von Unwohlsein, sondern ergreifen Sie vorbeugende Maßnahmen und machen Sie Ihr Zuhause zu einem gesunden Ort zum Leben. Wie können Sie also verhindern, dass Ihr eigener Wohnraum Sie krank macht? 

Inotherm Haustür mit Holzdekor.
Holz ist angenehm für die Augen und unser Wohlbefinden.

Wählen Sie natürliche Materialien

Wählen Sie beim Streichen natürliche Beschichtungen, um nicht nur Ihre Gesundheit, sondern auch die Umwelt zu schützen. Zum Schutz von Holzoberflächen können Sie eine Mischung aus Leinöl und Bienenwachs verwenden. Für gesunde Wandfarbe wählen Sie eine Mischung aus Kalk oder andere Mineralien und Molke. 

Im Falle eines Neubaus oder einer umfangreichen Sanierung können Sie natürliche Lehm- und Kalkputze verwenden. Diese sorgen auch für ein ausgeglichenes Mikroklima, indem sie die Oberflächen atmen lassen und so den Feuchtigkeitsgehalt regulieren. Natürliche Materialien sind also nicht nur ökologisch und gut für Ihr Wohlbefinden, sondern stellen auch eine hervorragende langfristige Investition dar, die spätere Probleme wie Schimmel an den Wänden verhindert.

Vergessen Sie das Holz nicht

Holz schafft nicht nur eine authentische, gemütliche Atmosphäre, sondern auch ein gesundes Zuhause. Man kann es als Wandverkleidung verwenden, aber für Bodenbeläge ist es ohne Zweifel unverzichtbar. Wir empfehlen Ihnen, Holzoberflächen mit natürlichen Beschichtungen zu schützen, damit sie ein warmes, weiches Gefühl erhalten und keine Chemikalien in die Luft freisetzen. Eine natürliche Beschichtung erzeugt nämlich keine zusätzliche Schicht auf der Holzoberfläche, sondern imprägniert die Oberfläche lediglich, so dass sie sich angenehm anfühlt.

Weg mit billigen Möbeln

Billige Spanplattenmöbel sind einer der größten Luftverschmutzer in Wohnungen. Denn aus solchem Möbel verflüchtigen sich kontinuierlich Schadstoffe, die sich im Laufe der Jahre im Körpergewebe ablagern. Als gesunde Alternative empfehlen wir die Wahl von Massivholzmöbeln, die ebenso wie Holzbodenbeläge mit natürlichen Beschichtungen geschützt werden können. Außerdem haben Massivholzmöbel eine extrem lange Lebensdauer. 

Inotherm Haustür mit Holzdekor.
Auch das Holzdekor der Aluminiumtüren schafft eine angenehme Wohnatmosphäre.

Unsichtbarer Stress

Unsichtbarer Stress ist auch eng mit einem ungesunden Wohnraum verbunden. Anstatt täglich neue Energie zu tanken, entzieht uns unser Zuhause oft die Energie. Elektrosmog ist eine der Hauptursachen für Stress. 

Er wird von elektronischen Geräten in den Raum abgegeben und wirkt sich neben der Strahlung aller elektrischen Anlagen und Stromverbraucher negativ auf unsere Gesundheit aus. Wenn Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung renovieren oder ein neues Gebäude bauen, vermeiden Sie es, elektrische Installationen in der Nähe Ihres Kopfes anzubringen. Beschränken Sie auch die Anzahl der elektronischen Geräte auf ein Minimum und schalten Sie diese aus oder ziehen Sie den Stecker, wenn sie nicht benutzt werden.  

Sorgen Sie für ausreichende Belüftung 

Fortschritte auf dem Gebiet der Wärmedämmung, einschließlich hochwertiger Haustüren, bedeuten erhebliche Einsparungen bei den Heizkosten und verhindern außerdem die Entstehung von Feuchtigkeit, indem sie die warme Luft im Inneren halten. 

Eine Frau öffnet das Fenster, um frische Luft ins Haus zu lassen.
Z vsakodnevnim zračenjem poskrbite za varen dom.

Da aber die Luftzirkulation zwischen außen und innen geringer ist, können sich in der Luft schnell schädliche Organismen und Schadstoffe ansammeln, wie z. B: 

  • ausgeatmetes CO2, 
  • Kohlenmonoxid,
  • Ozon (das von einigen Geräten und Luftreinigern abgegeben wird),
  • andere schädliche Gase (Radon, Blei und Asbest),
  • Tierhaare, 
  • Milben,
  • Staub,
  • Schimmelsporen und andere Allergene,
  • flüchtige organische Verbindungen (diese verflüchtigen sich aus allen synthetisch hergestellten oder behandelten Oberflächen – Möbel, Wände usw.), 
  • Insektizide und Pestizide; sowie
  • Zigarettenrauch. 

Deshalb ist es wichtig, die Wohnung richtig und ausreichend zu lüften. Experten empfehlen vor allem regelmäßiges Stoßlüften in kurzen Abständen, das optimale Wohnbedingungen gewährleistet. Öffnen Sie die Fenster mindestens dreimal täglich für einige Minuten auf Kipp und lüften Sie die gesamte Etage auf einmal.